1. Auf geheimnisvollen Himmelsrouten ziehen die Kraniche in ihr Sommerquartier, unentwegt unterwegs … Ihre Schreie in der Nacht über Hollenfels am Montag, dem 11. November 2013 aufgenommen mit iPhone und iRig-Mic.  

    (Source : SoundCloud / Marc Thill)

     
  2. November zu Huelmes (Château de Hollenfels)

     
  3. November zu Huelmes 2013 (à Chateau de Hollenfels)

     
  4. Cadillac Sixty zu Huelmes … un pied de nez à la crise du pétrole? #hollenfels #oldtimer #cadillac

     

  5. Bedeutet der bevorstehende Wechsel auf die Oppositionsbank eine willkommene Pause, in der sich Partei und Personal regenerieren können, oder gilt es einen radikalen Neuanfang einzuleiten? Wie wird sich die CSV in den kommenden Jahren aufstellen? Welche Rolle wird der CSJ dabei zufallen?

    Diese Fragen diskutierte die Zeitschrift Forum am 11. November mit:

    Julie Wieclawski (Mitglied der CSJ und Studentin der Rechtswissenschaften)
    Pierre Lorang (Publizist, ehemaliger Journalist des Luxemburger Worts und früherer CSJ-Präsident)
    Serge Wilmes (Präsident der CSJ und CSV-Abgeordneter)
    Jürgen Stoldt (Moderation)

    (Source : SoundCloud / Zeitschrift forum)

     

  6.  

  7. Forum-Gespräch: Heftige Kritik der CSJ an der Mutterpartei nach den Wahlen

    Parteiinterne Kritik kommt bei der CSV selten vor, fast nie in aller Öffentlichkeit. Nach dem Machtverlust aber lösen sich die Zungen. Nachwuchspolitiker der CSJ meldeten sich am Montag zu Wort. Dabei überraschte die Heftigkeit ihrer Kritik.

    von Marc Thill

    Drei Wochen nach den Wahlen ist die Parteileitung der CSV noch immer auf Tauchstation. Nicht aber die CSJ, die sich am Montag bei einem Forum-Gespräch im Exit 07 erstmals in aller Öffentlichkeit zu Wort gemeldet hat. Dabei wurde viel Kritik an der Mutterpartei laut, was einige Zuhörer verwunderte. Die Offenheit, mit der zum Beispiel die CSJ-Politikerin Julie Wieclawski die Mechanismen innerhalb der CSV kritisierte, machte hellhörig.

    Die junge Jurastudentin zeigte sich entsetzt darüber, wie Premierminister Jean-Claude Juncker stets seine Juniorpartner in der Koalition bevormundet hat. Die Affären in der letzten Regierung - Cargolux, Srel und Bommeleeër - hätten sich dermaßen angehäuft, dass unter dem Teppich kein Platz mehr gewesen sei, um sie dorthin zu kehren. Das Schlimmste sei aber die Auflösung des Parlaments gewesen, wo man ganz klar gegen die Verfassung verstoßen habe. Als Jurastudentin habe sie das in keiner Weise verstehen können, den Bruch in der Koalition habe sie dafür wie eine Erlösung empfunden.

    • “CSJ will mitreden, gehört werden und nicht nur gegen die Wand reden”

    Für den ehemaligen CSJ-Präsidenten Pierre Lorang hat die CSV die Macht arithmetisch verloren. Dabei müsse man sich natürlich fragen, warum sich die CSV mit Bettel und Schneider auseinandergelebt habe. “Liegt das nicht auch an uns?”, fragte Pierre Lorang. Schockiert zeigte sich Lorang über die SREL-Machenschaften, insbesondere das gezielte Streuen von Verleumdungen, ein absolutes “No Go”!

    Serge Wilmes hob hervor, dass die CSV stets stolz auf  ihre 10.000 Mitglieder sei. Dabei seien die aber keineswegs in die Entscheidungsmechanismen miteingebunden. Wilmes fragte: “Kann man junge Menschen, die sich für Politik interessieren, mit einem jährlichen Kongress begeistern? Muss man denen nicht anderes anbieten?” Für ihn als CSJ-Präsident sollten junge Politiker nicht nur Output raus der CSJ, sondern auch Input rein in die Mutterpartei geben dürfen.

    • “Das Diktat von oben muss aufhören”

    Die CSV liegt nach Ansicht von Julie Wieclawski im Dornröschenschlaf. Sie sollte nun aber den Dialog mit der Parteibasis suchen, sich öffnen, kritikempfänglicher werden und das Diktat von oben nach unten aufheben. “Es ist schwierig als junger Politiker in der CSV gehört zu werden.”

    Pierre Lorang meinte dazu, der politischer Stil der CSV sei irgendwann in den 90er-Jahren  stecken geblieben. Für die CSV gelte es nun, die Balance zu finden zwischen einer modernen, partizipativen und der bisherigen eher paternalistischen und beschützenden Politik.

    Kritik an der bisherigen CSV-Parlamentsfraktion sparte der CSV-Mann Lorang nicht. Politiker wie Juncker, Wolter und Spautz könnten durchaus von einem Tag auf den anderen auf Opposition umschalten. In der zweiten Reihe sei das aber ganz anders: Verantwortung übernehmen, Initiativen ergreifen, mitdenken, mehr machen als nur den Bericht zu einem Gesetz vorlesen, den ein Fraktionsmitarbeiter geschrieben habe … Einige müssten erst lernen, selbständig zu denken.

    • Juncker sollte Buch schreiben mit dem Titel: “Was zu tun wäre!”

    Ein letztes Wort zu Juncker: Pierre Lorang wünschte sich, dass der Ex-Premier einen Posten in Europa annehmen wird, vielleicht den Posten des EVP-Vorsitzenden. Und er sollte vielleicht ein Buch schreiben mit dem Titel “Was zu tun wäre!”. Darin könnte er dann all das erwähnen, was er zuletzt mit der LSAP in der Koalition nicht geschafft habe, um Luxemburg wieder auf Vordermann zu bringen.

     

  8. Dem Xavier Bettel seng Vallis bei de Koalitiounsverhandlungen

     

  9. Neuer Chefredakteur

     
  10. “Opgepickt” im Journal